Diese Woche ist die Herbst-Prüfungswoche 2008 im Kampfsportcenter Drexler in Gau-Odernheim und Alzey. Das bedeutet, dass von Montag bis Donnerstag kein Training statt findet. Stattdessen finden am laufenden Band Prüfungen in den verschiedenen Kampfsportarten statt. Dabei ist der Terminkalender gut gefüllt:

Montag, 1. Prüfungstag:
16:15Uhr: Little Ninja 3-6 und Ninja Gelb
17:30Uhr: Jugend A
19:00Uhr: Erwachsene TKD

Dienstag, 2. Prüfungstag:
16:30Uhr: Karate Ninjas 7/8 Jahre
Action Ninjas

Mittwoch, 3. Prüfungstag:
17:00Uhr: Little Ninja 3-6
18:30Uhr: Erwachsene Karate

Donnerstag, 4. Prüfungstag:
17:00Uhr: Jugend B und Ninja Grün
19:00Uhr: Erwachsene Kickboxen

Am Freitag wird es dann eine große Feierlichkeit in Biebelnheim in der vereinshalle geben. Zu dem Megaevent sind alle (rund 130) Prüflinge und deren Familie, Bekannte und Freunde eingeladen. Dort geht es um 18:00 los!

Auch ich werde mich der Prüfung stellen und meinen Gelb-Grün Gurt machen (zumindest hoffe ich, ihn zu bestehen).

Ich wünsche allen Prüflingen viel Glück und Erfolg diese Woche!

Die Frau in diesem Video hat mit 77 Jahren ihren schwarzen Gürtel im Taekwondo gemacht. Respekt!

 

Ich habe heute einen Bericht im Internet entdeckt, welcher von Master Gregor Huss, 5. Dan über traditionelles Taekwondo verfasst wurde. Sicherlich ein Blick wert:

Mehr als 100tausend Deutsche betreiben aktiv das Traditionelle Taekwondo. Das sind mehr als 100.000 Ja-Stimmen für eine Behauptung welche Mediziner , Sportlehrer und andere Fachleute immer wieder aufstellen: Das Traditionelle Taekwondo hat es zu einem extrem hohen Stellenwert im Kampfkunst Bereich gebracht.
Stets ohne Kontakt ausgeführt, birgt es minimales Verletzungsrisiko und verschaft absolute körperliche Fitness.
Es zeigt Grenzen auf und den Weg, diese Grenzen mit viel Training zu verschieben.
Traditionelles Taekwondo ist ein Gruppenerlebnis, ganze Familien trainieren zusammen.

Die Energie und die Eleganz ist die eine, die optische Seite. Doch dahinter verbirgt sich viel mehr: Selbstdiziplin, ein kritischer Dialog mit dem eigenen Körper, die richtige Atmung, stetig zunehmende Gewandtheit und Schnellkraft, aber auch eine merklich anwachsende Ausdauer.
Wen wundert es also, dass Traditionelles Taekwondo der Geheimtipp geworden ist.

Der Motor für diese erstaunlichen Auswirkungen auf den Körper ist eine spezielle Gymnastik, die auf eine vollkommene Beweglichkeit zielt und schon nach kurzer Zeit anschlägt. Einseitigkeit, wie sie oft anderen Sportarten eigen ist, wird beim Training des Traditionellen Taekwondo bewusst vermieden. Deshalb verbessert sich auch die organische Gesundheit konsequent und umfassend.

Eine der Säulen im Traditionellen Taekwondo ist die Form, auch Hyong genannt. Wer eine Form vollzieht, bekämpft in dieser mit genau vorgeschriebenen Abwehr- und Konterbewegungen einen oder mehrere fiktive Gegner, deren Angriffe auf ihn – natürlich nur in seiner Vorstellung – immer mit gleichem Ablauf erfolgen. Der Trainierende konzentriert sich bei seiner Hyong vollkommen auf die Fiktion: mit ganzer Kraft und vorgeschriebener Technik wehrt er imaginäre Gegener ab, weicht ihnen aus und führt Gegenangriffe durch.
Die Abfolge der festgelegten Bewegungen und Techniken zeigt Gewandtheit, Schnelligkeit und Kraft – aber auch die Ästhetik des Taekwondo.

Entscheidend aber ist: Die Trainierenden werden täglich vor neue, augenscheinlich unmögliche Aufgaben gestellt, deren Bewältigung durch Fleiß und Ausdauer jedoch durchaus möglich ist. Die Grenzen der eigenen Fähigkeiten werden also ständig weiter vorgeschoben.

Alle hinter den einzelnen Übungen und Techniken des Taekwondo stehenden und durch sie hervorgerufenen Leistungen und Entwicklungen – die letzen Endes alleine Sinn und Zweck des Do sind – werden von den meisten Schülern zu Beginn nicht erfasst. Sie sehen nur den äußeren Rahmen, das an der Oberfläche liegende: die Anwendung als Selbstverteidigung etwa. Oder die körperliche und sportliche Gewandtheit. Erst im Laufe der Zeit tauchen im Bewusstsein des Schüler Ahnungen um die inneren Zusammenhänge auf. Mit Worten lässt sich das Zusammenwirken von Körper und Do nicht wirklich erklären. Es muss selbst erfahren werden.

~ Master Gregor Huss, 5. Dan begann 1967 mit Traditionellen Taekwondo in den Oh Do Kwan Schulen unter Großmeister Kwon, Jae Hwa 7.Dan und ab 1989 als Schüler von Großmeister Michael Märkl, 6.Dan. Obgleich seit 1998 nicht mehr im Kwon System hat er sich dennoch der Pflege und Verbreitung des Traditionellen Taekwondo verschrieben. Er lehrt Traditionelles Taekwondo in seiner Self Defense Germany Schule in München – Waldtrudering und Steinhausen.

Das Video habe ich gerade auf Youtube gefunden. Ich muss sagen, Kampfkunst macht sich auch als Tanz sehr gut :)

„Drexler Elite siegt im Disneyland…
… und Goofy gratuliert!“

So lautet die neueste Schlagzeile auf der Homepage des „Oliver Drexler’s Martial Arts“ Centers. Doch wer sich unter der „Elite“ ein Trupp knallharter Männer mit Schwarzgurten und ohne Furcht und Gnade vorstellt, der liegt weit daneben. Die Elite, die vom 26.-28.09.2008 beim „European Festival of Martial Arts 2008″ von Sabeum Oliver Drexler nach Paris ins Disneyland Ressort in den Ring entsand wurde, besteht aus den 9 besten Junioren der Kampfsportschule.

Trotz ihres jungen Alters stehen Sie den Erwachsenen Elite-Taekwondoin in nichts nach, vor allem nicht im Erfolg. Deshalb ging niemand ohne eine Platzierung auf dem Treppchen und der dazugehörigen Medallie nach Hause. So schmücken nun 4 Gold-, 2 Silber- und 3 Bronzemedallien die Trophäenschränke der Drexler Elite.

Mehr Informationen befinden sich auf der Homepage der Kampfsportschule.

Diesen Kick haben wir erst letzte Woche im Taekwondo erlernt. Ich dachte eigentlich, dass er total ungeeignet für den Kampf sei, weil man sich ja einmal komplett um die eigene Achse drehen und dann mit dem gleichen Bein auch noch springen und treten muss. Dass ich da falsch lag, zeigt das folgende Video.

Hier habe ich eine tolle Taekwondo Demonstration gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Vor allem die Reihenbruchtests haben mir besonders gut gefallen. Dazu kommt die traditionell koreanische Kulisse des Kuyng Hee Palace. Seht selbst:

Themenbezogene Communities gibt es im Internet zu Hauf, MySpace für Musik, StudyVZ für Studenten, SchülerVZ für Schüler, etc. Jetzt gibt es auch endlich eine Kampfsportcommunity. Noch sehr frisch auf dem Markt, und von Sabeum Kim Herzog (gelegentlich mein Trainer) aufgezogen hat die zur zeit relativ kleine Community das Potential, richtig Groß zu werden.

Deshalb habe ich die Seite von Martial Arts Buddys (www.martial-arts-buddys.com) auch in meine Linkliste aufgenommen.

Ich bin kein großer Fan davon, verschiedene Kampfsportarten im Kampf zu vergleichen um herauszufinden welche die bessere Kampfsportart ist. Es gibt keine „Gute“ und keine „Schlechte“ Kampfsportart. Trotzdem finde ich es immer wieder Interesannt, wenn 2 Kampfkünste gegeneinander antreten. Man kann so sehr schön die Vor- und Nachteile der einzelnen Kampftechniken erkennen und so Unterschiede zwischen den Sportarten ausmachen, ohne diese zu Bewerten.

Ich habe mir Heute die Kampfsportart Muay Thai angesehen, welche ich auch vor kurzen in einem Film gesehen habe. Hier ist ein schöner Vergleichskampf zwischen Taekwondo und Muay Thai:

Mein Finger ist ziemlich schnell wieder verheilt. Der Arzt meinte zwar, dass es mindestens eine ganze Woche dauern wird, bis die Finger wieder fit sind, aber bereits jetzt sind die Schmerzen weg. Heute kann ich also wieder ins Training gehen (Kickboxen steht an), werde aber mit der rechten Hand noch nicht so fest zuschlagen – Sicher ist sicher. Zum Glück ging es so schnell vorbei und war nichts langwierigeres wie zum Beispiel ein Bruch :)